iPhone – Browser-Statistiken in USA

Besitzer eines iPhones benutzen die Internetfunktionen ihres Telefons offenbar rege – jedenfalls viel mehr als die Besitzer anderer Mobiltelefone. Zu diesem Schluss kommt Net Applications, ein US-Anbieter von Webstatistikwerkzeugen. Die Auswertung von 160 Millionen monatlichen Besuchern seiner 40’000 Partner-Websites ergab einen Marktanteil des iPhones (und wahrscheinlich des auf demselben System basierenden iPod touch) von 0,09 Prozent. Das ist selbstverständlich verschwindend wenig im Vergleich zu den rund 92 Prozent Anteil aller Windows-PC-Betriebssysteme. Es ist aber dennoch mehr als alle Windows-Mobile-Systeme (0,06 Prozent) und das Symbian-System Series60 (0,01 Prozent) zusammen erreichen. Und das, obwohl das Apple-Phone noch kein halbes Jahr erhältlich ist, während sich schon einige Millionen der anderen Handys im Markt befinden.

Ob ein besseres Interface oder einfach der grosse Bildschirm Grund für das gute Abschneiden des iPhones sind, weiss Net Applications nicht zu sagen. Offen ist auch, wieviel die iPod Touch zu dieser Statistik beitragen….

iPhone vs HTC S710

Für ein paar Tage konnte ich eines der viel gehypten iPhone’s testen. Mein Fazit vorne weg: iPod mit Telefon, aber definitiv kein (Smart)phone.

Die Bedienung ist einfach zu erlernen; ob sie effektiv ist, war in der kurzen Zeit nicht definitiv zu ermitteln. Das Blättern mit dem Finger und das Vergrössern und Verkleinern von Fotos oder Websites mit zwei Fingern ist schlichtweg genial.

Auf die Schnelle (und ohne Anleitung) habe ich nicht rausgefunden, wie ich meine Kontakte ab der SIM-Karte kopiere, der Abgleich mit iTunes 7.5 klappt dafür aber problemlos. Das ist dann auch der grösste Kritikpunkt – ohne iTunes läuft überhaupt gar nichts. Wenn das iPhone via USB an den PC angehängt wird, meldet es sich als Kamera, so dass Bilder kopiert werden können. Aber sonst ist mit Datenaustausch überhaupt nichts zu wollen.

Das iPhone liegt als Telefon nicht gut in der Hand, es ist zu gross und zu glatt. Als Mediaplayer und Surfterminal ist das wiederum nicht so tragisch.

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Das Surfen im Internet funktioniert problemlos, den fehlenden Flash-, Real- und Windows Media-Plugins zum Trotz. Die URL-Eingabe via Touchscreen gestaltete sich teilweise etwas schwierig, ist aber vermutlich Übungssache.

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Vorinstalliert sind ein Youtube-Player und Google Maps (die neuste Version mit Antennen-Ortung ist hier in Englisch oder hier in Deutsch zu downloaden) – das grössere Display ist recht angenehm, wenn gleich der Unterschied nicht so drastisch ist, wie man vielleicht meinen könnte.

Hier noch ein paar Quickplus und -minus:

+ Bedienung mit Finger – Grösse
+ Design – keine Nutzung als USB-Drive
+ Mediaplayer – MMS fehlt
+ Browser – iTunes-Zwang

Ich würde mir einen iPod Touch kaufen, nicht aber ein iPhone….

Belinea s.book 1

Im Januar 2008 soll das s.book 1 von Belina auf den Markt kommen.

 

Das Gerät sieht sehr spannend aus; verfügt über einen 7" Touchscreen, ist 1,1 Kg schwer, hat ein VoIP-Phone eingebaut und wird mit XP ausgeliefert. Weitere Details auf der offiziellen Website. Der Preis liegt bei € 799.-

Ergänzung 08.01.2008:
Anscheinend handelt es sich um ein rebrandetes Modell (baugleich mit Packard Bell EasyNote XS / Nanobook / Cloudbook / FIC CE260), wie das nachfolgende Bildmaterial von der CES von Packard Bell vermuten lässt:

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Dell Latitude XT

So, nun ist es offiziell – auch DELL hat einen Tablet-PC im Angebot. Sieht passabel aus und kann anscheinend sowohl per Stift wie per Finger bedient werden.

Der im Blog genannte Startpreis von USD 2’500.- hat erzürnte Reaktionen der Leser ausgelöst. Falls das wirklich so ist, kann ich mich dem problemlos anschliessen. Ich verfolge das Thema schon länger und Convertables gibt es für deutlich billigeres Geld – zugegebenermassen ist die Bedienung per Finger und Stift cool, aber das gibts beim Lenovo X61 auch und der ist hier aktuell (Listenpreis) für CHF 2999.- zu haben.

ARCHOS 705 WiFi

Von Archos gibt es einen neuen Mediaplayer, der eigentlich viel mehr als ein reiner Mediaplayer ist, da er über einen 7″ Touchscreen und WiFi verfügt und mit Widgets erweitert werden kann.

Ob auch eigene Widgets programmiert werden können oder die Oberfläche angepasst werden kann, lässt sich aus den präsentierten Informationen nicht schlüssig ableiten.

Amazon als Hardwarehersteller

Spannend, dieser ePaper/eBook-Read „Kindle“ von Amazon:Ergonomic

Die Kommentare der Beta-Tester sind alle mega-positiv (gut, anderes ist kaum zu erwarten… ;).  Ein vernünftiges Urteil kann man sich erst bilden, wenn man so ein Teil in den Fingern gehabt habt (analog dem iPhone).

KindleEtwas stutzig gemacht hat mich zuerst der „Whispernet„-Teil, anscheinend wird der Inhalt in den USA via 3G-Netzwerk von Sprint verteilt (keine WiFi/WLAN-Verbindungen). Positiv ist dabei zu erwähnen, dass anscheinend alle Kosten von Amazon übernommen werden, d.h. dem Nutzer kann es egal sein, was er wann runterlädt. So macht das Ganze dann natürlich auch wieder Sinn – aus Usersicht ist man immer (und ohne [Um-]Konfigurationen) verbunden. Zu haben ist das Teil in den USA für aktuell USD 399.-.