Mehrere Office-Versionen parallel installieren

Da ich auf einem Notebook beim Test von Office 2010 Probleme hatte, bin ich dort bei Word, Excel und Powerpoint wieder auf die Version 2007 zurückgewechselt (und Outlook und OneNote 2010 behalten).

Dabei stellte sich dann wieder einmal das Problem, dass die Office-Installationen ziemlich durcheinander kommen, wenn verschiedene Versionen gleichzeitig installiert sind.

Hier also noch ein paar Hinweise zu diesem Thema:
– immer in der Reihenfolge „alt-neu“ installieren, d.h. 2000 – 2003 – 2007 – 2010
– Outlook kann nicht mehrfach installiert werden
–  beim Installieren immer „benutzerdefinierte Installation“ auswählen, weil ansonsten nicht gewährleistet ist, dass die richtige Software installiert wird
– Word hat an Parallel-Installationen keine Freude und will bei jedem Start irgendwelche Dinge umkonfigurieren – dies kann mit folgenden Schritten unterbunden werden:

1. regedit aufrufen
2. Eintrag (der alten Office-Version ??) suchen:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\??.0\Word\Options
3. Neuen DWord-Schlüssel hinzufügen
4. DWord-Schlüssel in NoRereg umbenennen
5. Als Wert 1 eintragen

Wer mit Sharepoint arbeitet kann allenfalls auch noch weitere Probleme haben – siehe hierzu den KB-Artikel  928091 von Microsoft.

Migration auf Windows 7

compare-professionalNachdem Windows 7 nun offiziell (naja, noch nicht für alle – via Retail ab 22. Oktober 2009) verfügbar ist, wollte ich einen 5 Monate alten Laptop von Vista Home Basic auf Windows 7 Professional updaten. Das war dann auch gleich die grösste Enttäuschung – dieser Weg klappt nämlich nicht. Interessanterweise hat das der Migrationsassistent aber erst rausgefunden, als ich ihn aus Vista gestartet habe. Ursprünglich hatte ich nämlich Windows 7 gebootet und wollte so direkt migrieren, eine Migration ist aber anscheinend nur direkt aus dem jeweiligen Betriebssystem möglich.

Also bleibt halt nur die Neuinstallation der ganzen Kiste. Beim Transfer von Daten und Einstellungen unterstützt einen das Programm „Windows EasyTransfer“. So wirklich einwandfrei funktioniert das leider auch nicht, aber es ist immerhin schneller als alles von Hand zu migrieren.

So gehts nun en Detail:

1. PC von Ballast entrümpeln (alte Programme und Daten entsorgen)
2. wichtigste Daten für Notfälle auf externe USB-Disk kopieren
3. Windows 7 Installationsmedium (DVD, USB-Stick, ..) einlegen
4. Im Verzeichnis \support\migwiz\ das Programm „migwiz.exe“ starten, dieses speichert automatisch die gewünschten Daten. Aufgrund der Datenmenge wird zu diesem Zweck ebenfalls am einfachsten eine externe USB-Harddisk genutzt. Bei mir resultierten schlussendlich zwei Dateien mit einer Gesamtgrösse von 6.6 GB, wobei diese Daten in 20 Minuten erstellt wurden. Die Dateien werden übrigens maximal 4 GB gross, so können die Daten auch auf einzelne DVD’s gespeichert werden.
5. Dann kann die effektive Windows7-Installation gestartet werden. Das dauerte bei mir nicht die beworbenen 30 Minuten, sondern ziemlich genau eine Stunde. Das kann aber natürlich an der Hardware oder am Upgrade (keine Neuinstallation) liegen. Es empfiehlt sich, für die Installation eine Internet-Verbindung zu haben, da jeweils direkt die neuesten Updates integriert werden.
6. Danach empfiehlt es sich, die wieder benötigten Programme (Office, Mail, etc.) zu installieren.
7. Anschliessend mittels Windows- bzw. Microsoft-Update den PC auf den aktuellsten Stand bringen.
8. Wenn nun alles bereit ist, können die Daten vom alten PC eingespielt werden. Dazu ist im Menu unter „Erste Schritte“ der Punkt „Dateien übertragen“ auszuwählen und die Fragen entsprechend zu beantworten.
9. Vermutlich bleibt dann irgendwann der Übertragungsprozess auf einem leeren Bildschirm stehen. In diesem Fall ist an der externen Festplatte zu prüfen, ob noch irgendwelche Daten gelesen werden oder nicht. Falls nichts mehr blinkt, kann der PC gebootet werden.
10. Die Daten (z. Bsp. Mails, Favoriten im Browser oder Desktop) sollten nun so wie früher erscheinen. Bei mir klappte das nicht schlecht, allerdings hatte ich plötzlich deutsche und englische Verzeichnisse (obwohl sowohl Vista wie W7 deutsch sind) und die Berechtigungen auf einzelne Verzeichnisse stimmte auch nicht.
11. Somit bleibt jetzt noch das manuelle Kontrollieren der Verzeichnisse bzw. der darin enthaltenen Daten. Zur Not kann ja auch noch auf die in Schritt 2 gemachten Kopien zurückgegriffen werden.
Hinweis: bei der Migration wird auf dem PC ein Verzeichnis „windows.old“ angelegt, welches die alten Daten aus dem Windows-Verzeichnis enthält.

Windows 7 lohnt sich – also viel Erfolg bei Euren Migrationen!

Exchange 2010 (E14)

Hier meine subjektiven Eindrücke und Notizen zur neuen Version von Exchange (Fehler, Irrtümer und Änderungen sind bei Beta’s wie immer nicht ausgeschlossen):
– Moderation von E-Mails ist möglich (z. Bsp. kann nicht jeder Benutzer an jede Mailbox senden)
– IRM (Information Rights Management) ist neu integraler Bestandteil
– mit der neuen „Discover“-Rolle kann über mehrere Mailboxen gesucht werden (Stichwort „Compliance Officer“)
– es gibt neu ein persönliche Archiv (auf dem Server), somit wird das lokale .pst überflüssig. Regeln für das automatische Verschieben können definiert werden. Die Archiv-Funktionalität ist Bestandteil der Enterprise-Lizenzierung.
– Kalender können via Federation neu mit externen Partner-Organisationen verbunden werden. Somit können nun firmenübergreifend Meetings abgemacht und Besetzt/Frei-Informationen (ohne Details) abgerufen werden (sorry Doodle).
– Fax wird nicht mehr unterstützt (zumindestens nicht direkt von Microsoft, nur noch via 3rd Party)
– jeder User kann für seine Sprachmailbox neu auch IVR-Optionen definieren
– SMS sind in Mailbox integriert (Synchronisation via Active Sync)
– mit EX14 ist die Ko-Existenz von eigener Installation und Online Services möglich, d.h. die Mailboxen können sowohl lokal wie „in der Wolke“ verwaltet werden. Ebenso ist ein Verschieben zwischen den beiden Umgebungen möglich.

In der Architektur haben sich grössere Änderungen ergeben, insbesondere wird neu statt Server-Failover ein Mailbox-Failover betrieben. Zusätzlich werden wesentliche Funktionen des Storage-Layers neu durch Exchange übernommen (z. Bsp. Replikation über verschiedene Speicherorte hinweg) und mit der HA-Option wird ein Backup der Mailboxen überflüssig. Dies wird dank der Technologie erreicht, welche für die Online Services verwendet wird (der Backup von mehr als 1 Mio Online-Accounts ist zugegebenermassen schwierig). Ebenso fallen viele Schnittstellen weg (OLEDB, WebDAV, ..) und werden auf Webservices umgestellt. Dies dürfte beim Einsatz von 3rd Party-Software zu einigem Abklärungs- und Umstellungsaufwand führen.

Gerüchteweise soll Exchange 14 noch dieses Jahr (November) verfügbar sein. Als Betriebssystem wird übrigens Windows 2008 R2 benötigt (auf diesem läuft Exchange 2007 aber nicht) und ein Inplace-Upgrade ist nicht möglich (d.h. es sind separate Systeme notwendig).

Somit sollten Upgrades heute direkt auf E2010 geplant werden und nicht mehr auf E2007.

Migration WordPress zu neuem Hosting-Anbieter

Nach längerer Zeit bei hostpoint.ch habe ich mich entschieden, aufgrund der moderneren Benutzeroberfläche und der für mich besser geeigneten Leistungsdaten mit verschiedenen Websites und Blogs zu metanet.ch zu wechseln.

Damit einher ging die Abklärung, wie ich meine WordPress-Blogs am Einfachsten und Schnellsten umziehen soll.

Schlussendlich ist folgendes Vorgehen resultiert:

1. Löschen alter Design-Themes

2. Löschen nicht (mehr) benutzter Plugins

3. Allfällige Updates von Plugins und WordPress durchführen

4. Plugin „WP-DB-Backup“ suchen und installieren (aktuell war Version 2.2.2, siehe auch http://www.ilfilosofo.com/blog/wp-db-backup)
4. a) Test Backup machen (unter „Werkzeuge“ gibt es einen neuen Punkt „Backup“)
4. b) Die resultierende Backup-Datei kann direkt auf den PC heruntergeladen werden. Diejenigen die von SQL etwas verstehen, können ja mal einen Blick riskieren, ob die Datei vollständig aussieht.

5. Prüfen, ob beim alten Hosting auch noch Mail-Accounts definiert waren. Wenn ja, sind die Mailaccounts auch wieder neu zu erstellen. Empfehlenswerterweise mit denselben Passwörtern wie vorher.

6. MySQL-Datenbank für WordPress beim neuen Hosting-Anbieter erstellen und Login-Daten notieren.

7. Mit einem FTP-Programm die gesamte WordPress-Installation (\wordpress\) vom alten Host auf den lokalen PC kopieren. Aus Schritt 4 sollte auch die Backup-Datenbank dabei sein.

8. Auf dem neuen Host die aktuellste WordPress-Version installieren (resp.  zuerst downloaden und auf den Host uploaden); die deutsche Version gibt es unter http://de.wordpress.org/. Danach testen, ob das System grundsätzlich lauffähig ist oder nicht (je nach Hoster funktioniert dies allenfalls nicht, da die Domäne wegen dem fehlenden bzw. falschen  DNS-Eintrag nicht stimmt).

9. Mittels FTP den lokalen Ordner \wp-content aus der heruntergeladenen Installation der alten Installation auf den neuen Server transferieren (als \wp-content2 benennen).

10. Beim jeweiligen DNS-Registrar (in der Schweiz im Normalfall nic.switch.ch) die DNS-Server auf den neuen Hosting-Anbieter ändern. Das dauert ein paar Stunden, bevor die Änderung aktiv wird (also am besten am Abend die Änderung beauftragen).

11.  In der Zwischenzeit müssen noch die anderen Dateien (z. Bsp. robots.txt, favicon.ico) kopiert werden. Falls das bisherige Blog fixe URL’s genutzt hat, muss auch das entsprechende Rewriting beim neuen Hoster wieder aktiviert werden (allenfalls via .htaccess zu lösen).

12. Nach der DNS-Umstellung nochmals WordPress testen und wenn okay, dann die Datenbank mittels dem generierten SQL-Script neu erstellen bzw. ersetzen lassen. Danach kann das Verzeichnis \wp-content2 in \wp-content umbenannt werden.

13. In der WordPress-Administration ist unter „Einstellungen, Verschiedenes“ zu prüfen, ob der Pfad beim neuen Hoster noch stimmt oder dieser angepasst werden muss.

14. Je nach eingesetzten Plugins und der Hosting-Umgebung muss die Berechtigung auf dem Pfad \wp-content noch ergänzt werden, damit das System die Dateien entsprechend schreiben kann (z. Bsp. für das eingesetzte Backup-Plugin notwendig).

Das wär’s dann eigentlich. Viel Erfolg bei Euren eigenen Migrationen!

Erneuern Kaspersky-Lizenz

Für diejenigen, die wie ich auf Kaspersky Internet-Security als Rund-um-Sorglos-Paket für Virenschutz und ähnliches setzen, habe ich einen Hinweis zur Lizenzerneuerung. Um in den Genuss eines Update-Rabattes zu kommen, kann hier online bei Kaspersky der eigene (alte) Aktivierungscode eingegeben werden.

Danach kann wird der normale Bestellprozess mit einem reduzierten Preis durchlaufen. Interessanterweise steht die Software nicht sofort zur Verfügung, sondern gemäss Mitteilung auf der Website wird man per E-Mail benachrichtigt, sobald die Prüfung beendet ist.  Dies dürfte wohl daher rühren, dass die eingegebene Nummer intern manuell verifiziert wird.

Werkzeugleiste Formulare in Word 2007/2010

Wenn man in Word 2007 (oder auch in der Preview-Version von Word 2010) Formulare bearbeiten möchte, fehlen einem in der Regel die entsprechenden Befehle bzw. Buttons.

In der Version 2007 kann oben links auf den Office-Knopf gedrückt werden, danach Word-Optionen, Häufig verwendet, „Entwicklerregisterkarte in der Multifunktionsleiste anzeigen“ ankreuzen.

w2010-optionsIm aktuellen Preview von Word 2010 gehts ein wenig anders, startet aber auch mit dem Drücken des „Office-Knopfes“ (bzw. Register). Danach „Options“ im Abschnitt „Word“ auswählen und dann „Customize Ribbon“. 

Dort kann dann das „Developer“-Tab aktiviert werden und ggf. in der Reihenfolge noch verschoben werden, so dass das Endresultat wie folgt aussieht:

devtoolbar

Antivirus-Lösungen für Windows 7

Ich habe nun meinen primären Arbeitsplatz von Windows Vista Ultimate auf Windows 7 Ultimate migriert. Das klappt bisher alles problemlos, nur das Thema Virenschutz nervt ein wenig, weil es natürlich noch keine offiziellen Produkte dafür gibt.

Bei der Anzeige der Antivirenoptionen gibt es auf der Schweizer Seite genau einen einzigen Antivirus-Anbieter, nämlich AVG. Das ist mir nur beschränkt sympatisch, da ich lieber etwas mehr Auswahl habe.

Nach einigem Suchen bei Microsoft hier also die Adresse, unter welcher verschiedenste Anbieter gelistet sind (Programme dann halt eben nur in Englisch): http://www.microsoft.com/windows/antivirus-partners/windows-7.aspx

Antivirus Windows7

Antivirus Windows7

Tipps zu Windows7

Verschiedene Dinge zu Windows7 habe ich aufgeschnappt und teilweise mit dem RC1 (Build 7100) auch schon ausprobiert. Da es noch eine Weile dauert, bis Windows7 definitiv da ist, notiere ich hier mal noch ein paar Dinge:

  • psr.exe“ – ProblemStepRecorder (zu Deutsch: „Problemaufzeichnung“)
    Geniales neues (Enduser-)Tool für die Dokumentation von Problemen oder Abläufen.
  • powercfg /energy“
    Mit diesem Utility kann ein HTML-Report („Energieeffizienzdiagnose-Bericht“) aus einer 60 Sekunden dauernden Systemüberwachung erstellt werden, wobei nach Fehler, Warnungen und Informationen unterschieden werden.

Service Pack 2 für Windows Vista

Um uns die Zeit bis zum Erscheinen von Windows 7 noch etwas abzukürzen, hat Microsoft nun das Service Pack 2 für Windows Vista und Windows Server 2008 veröffentlicht. Spass beiseite – das SP2 ist seit kurzem zum Download (auch in Deutsch) verfügbar.

Das SP1 bildet übrigens die Voraussetzung für die Installation. Die wichtigsten Neuheiten (für Privatkunden) sind gemäss Microsoft die folgenden:

  • In SP2 wurde Unterstützung für 64-Bit-Prozessoren von VIA Technologies hinzugefügt, sodass die IDs und Herstellerzeichenfolgen für neue 64-Bit-Prozessoren von VIA enthalten sind.
  • Das Windows Vista Feature Pack for Wireless ist in SP2 integriert. Es unterstützt Bluetooth v2.1 und Windows Connect Now (WCN)-Wi-Fi-Konfiguration. Bluetooth v2.1 ist die aktuellste Spezifikation für die Bluetooth-Drahtlostechnologie.
  • Die Leistung von Wi-Fi-Verbindungen nach der Rückkehr aus dem Energiesparmodus wird in SP2 verbessert.
  • SP2 enthält Updates für die RSS-Feeds-Minianwendung zur Verbesserung der Leistung und Reaktion.
  • SP2 enthält Funktionen zum Schreiben von Blu-Ray-Disc-Medien.
  • SP2 enthält Windows Search 4.0, das mit verbesserter Indizierungs- und Suchrelevanz auf die Suchtechnologie von Microsoft aufbaut.
  • SP2 verbessert Windows Media Center (WMC) beim Inhaltsschutz für Fernsehen.
  • SP2 fügt einen Registrierungsschlüssel hinzu, der die Änderung der maximalen Anzahl offener TCP-Verbindungen ermöglicht, um die Anwendungskompatibilität zu erhöhen.

Update: SP2 ist installiert und läuft soweit problemlos auf meinem Desktop. Die Installation dauert eine 3/4 Stunde, gemäss Hinweisen beim Installieren sogar bis zu einer Stunde. Geduld ist also gefragt.

Swissquote Accelerator Internet Explorer 8

Die neuen Schnellinfo-Funktionen („Accelerator“) des Microsoft Internet Explorer 8 sind äusserst praktisch. Um diese besser kennenzulernen, habe ich eine entsprechende Schnellinfo für Schweizer Valorennummern erstellt.

Mittels Website von Swissquote werden die Details zu dieser Valorennummer ausgegeben, sofern sie gefunden werden kann. Ich muss an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es sich bei diesem Accelerator um keine offiziell autorisierte Version von Swissquote handelt, sondern lediglich um eine Spielerei meinerseits (die aber sehr wohl funktioniert und nur bereits bestehende Funktionen von Swissquote nutzt).

Installiert werden kann der Accelerator mit dem nachfolgenden Button:

 

Nach der Installation kann der Status wie abgebildet auf „Standard“ gesetzt werden:
sq1

 

Danach erscheint dann die neue Schnellinfo bereits im ersten Popup:
sq2

 

 

 

 

 

Vielleicht habt Ihr ja jetzt auch die eine oder andere Idee für Schnellinfos..